Von der Blechkanne zum …

Dem glücklichen Umstand, dass Mölln von äußerer Zerstörung verschont blieb, verdankt die Stadt ihren weitestgehend erhaltenen, historischen Stadtkern. So hat sich die Außenansicht des Gebäudes, das der Firmengründer Ernst Landau im April 1875 erwarb, bis auf die Schaufenster und Reklameschilder, bis heute kaum verändert.

Während Ernst Landau und seine Frau Johanna das Geschäft in erster Linie als Klempnereibetrieb führten, in dem jedoch schon einige Haushaltsartikel angeboten wurden – unter anderem Milch- und Blechkannen – baute sein Sohn Otto den Klempnereibetrieb weiter aus, als er ihn 1919 übernahm.

Dank der Erfahrungen seiner Frau Martha, die aus einer Hamburger Kaufmannsfamilie stammte, zierten nach kurzer Zeit Kronleuchter, Elektrogeräte und Haushaltswaren verschiedenster Art den Verkaufsraum, sowie die dafür neu errichteten Schaufenster.

Derweil Martha ihr Herzblut in den Verkauf schöner und praktischer Dinge für Haus und Hof steckte, widmete Otto sich ganz einer neuen Entwicklung. In der Eulenspiegelstadt wurden zu dieser Zeit Gasleitungen verlegt und so hatte Otto alle Hände voll zu tun, mit dem Einbau von Gasherden- und Thermen.

Als Erich und Inge Landau 1958 das Geschäft übernahmen, war der Bereich Geschirr, überwiegend aus Porzellan, bereits zu einem festen Bestandteil des Sortiments geworden, das von Erich und Inge durch Besteck, Glas und ausgesuchte Geschenkartikel erweitert wurde.

1991 erhielt das Fachgeschäft Landau ein neues Design. Modernste Warenpräsentation mit optimaler Ausleuchtung ließen den Klempnereibetrieb von einst, zu einem neuen Anziehungspunkt in der Möllner Innenstadt werden.

Seit 1996 befindet sich die Firma Landau nun in Händen der vierten Generation.  Der heutige Geschäftsführer Jürgen Landau, das dritte Kind von Erich und Inge Landau, der seit 1978 im Geschäft tätig ist, weiß genauso wie seine Vorfahren, dass nichts bleibt, wie es einmal war und Krisen gemeistert werden müssen. Hochzeitstische, die noch vor gar nicht langer Zeit boomten, als Jungvermählten noch eine Ausstattung für ihren gemeinsamen Haushalt geschenkt wurde, gehören nun der Vergangenheit an.

Und wenn aufgrund einer noch nie dagewesenen Krisensituation – wie sie der Ausbruch der Corona-Pandemie hervorbrachte – Ladenschließungen angeordnet werden, belebte Städte sich plötzlich in Geisterstädte verwandeln und die Lebensumstände sich auf beklemmende Weise verändern, dann heißt es schnell und flexibel zu reagieren. Jürgen Landau und seine Frau Petra, die sich längst der neuen Medien wie facebook und instagram bedienen, waren beschäftigter denn je, während ihr Geschäft geschlossen blieb. Die vielen Bestellungen, per email oder telefonisch geordert, wurden zusammengestellt und persönlich ausgeliefert.

Petra und Jürgen Landau haben viel unternommen, um die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad ihres Geschäfts zu erhalten, beziehungsweise, beides zu steigern.

Durch die Vielfalt ihrer Produkte, von Trendartikeln über Altbewährtes bis hin zu Außergewöhnlichem, hat LANDAU den Worten: Kochen, Wohnen und Schenken, über die Jahre eine besondere Bedeutung verliehen.

Ein bemerkenswertes Glanzstück gelang dem Ehepaar Landau vor einigen Jahren mit der Restaurierung des Kellergewölbes, wodurch ein einzigartiges Ambiente für die Präsentation von Gartenaccessoires und Geschenkartikeln entstand.

Ein Bummel durch eben jene Gewölbe ist zu jeder Jahreszeit ein eindrucksvolles Erlebnis. Doch zur Weihnachtszeit, wenn Lichterketten und die Musik zauberhafter Spieluhren – zwischen all der wunderschönen Weihnachtsdekoration – für eine anheimelnde Atmosphäre sorgen, dann möchte sowohl Frau, als auch Mann einfach dort verweilen.

Besuchen Sie Familie Landau und ihre Mitarbeiter im Ladengeschäft, oder in einem ihrer Verkaufsstände auf regionalen Frühjahrs-, Herbst- oder Weihnachtsmärkten.

Es lohnt sich. Versprochen!

Telefonisch erreichen Sie uns unter 04542 2624. Wir freuen uns auf Sie!

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